Stressthemen

Stressthemen

Was ist eigentlich Stress?

Du bist mit dem Kundenauftrag spät dran und die Kollegin liefert die Zahlen nicht. Da kündigen sich spontan noch die Schwiegereltern fürs Wochenende an und die Wohnung versinkt im Chaos … Wie sollst du das alles schaffen? Deine Nerven liegen blank. Du hast Stress.

Mit Stress reagieren alle Lebewesen, wenn es drauf ankommt. Menschen versetzte er ursprünglich bei Gefahr in Alarmbereitschaft: Der Atem geht schneller, die Muskeln spannen sich an, man ist hochkonzentriert. Der Körper mobilisiert alle Kräfte, jetzt ist man bereit, vor dem Tiger wegzurennen.

Im modernen Alltag reagiert dein Körper nach demselben Muster, auch ohne Tiger. Was genau in Büro, Familie und Freizeitplänen den Alarm auslöst und ob der Stress überhaupt als belastend empfunden wird – das ist von Mensch zu Mensch verschieden.

 

Zahlen & Fakten - Was ist Stress

 

40% der Erwerbstätigen in der Schweiz fühlen sich gestresst.

Unter 40-Jährige fühlen sich besonders gestresst.

Das Geschlecht spielt statistisch keine Rolle: Frauen und Männer sind ähnlich von Stress im Job betroffen.

Definition - Was ist Stress?

 

Positiver Stress = „Eustress“, von Griechisch eu = gut, richtig

Negativer Stress = „Dysstress“, von Griechisch „dys“ = „schlecht“

 

Stress muss nichts Schlechtes sein …

Wenn du motiviert bist und deine Aufgabe gut bewältigen kannst, löst ein Adrenalinschub mitunter sogar Glücksgefühle aus. Solch ein positiver Stress schadet dir nicht. Im Gegenteil: Er kann deine psychische und physische Gesundheit sogar stärken.

… aber negativer Stress macht dich krank

Meist meinen wir mit „Stress“ allerdings eine unangenehme Anspannung. Negativer Stress entsteht, wenn dir das Leben mehr zumutet, als du stemmen kannst, und du dich überfordert fühlst. 

 

Faktoren, die negativen Stress auslösen, sind zum Beispiel:

  • Leistungsdruck
  • Zeitdruck
  • Zu hohe und zu viele Anforderungen
  • psychische Belastungen, z.B. Konflikte, zu hohe Erwartungen (eigene oder die deines Umfelds) und schwierige Lebenssituationen
  • stressige Reize (z.B. Lärm)
  • alles, was deinen Körper schwächt, z.B. Infektionen, Schadstoffe oder Mangelernährung

Wenn Stress zu lange anhält, kann er dich ernsthaft krank machen. Darum ist es sehr wichtig, dass du schädlichen Stress erkennst und ihm rechtzeitig gegensteuerst.

 

 

Guter Stress – gibt es das wirklich?

 

Na klar. Hier drei Beispiele:

Viele Sportler brechen gerade unter dem Druck grosser Turniere Rekorde.

Die Sängerin fühlt sich beim Live-Konzert nicht gestresst, sondern inspiriert.

Die meisten Menschen arbeiten konzentrierter, wenn sie eine Deadline – sprich: Zeitdruck – haben.

 

"Unter dem Druck von Wettbewerben oder Deadlines wachsen Menschen über sich hinaus. Dieser positive Stress kann motivierend wirken“