Stressthemen: Gegen Stress schützen

Stressthemen: Gegen Stress schützen

So kannst du dich gegen Stress schützen

Entspann dich!

In stressigen Zeiten hast du das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren. Du hechelst Aufgaben und Fristen hinterher, für Anti-Stress-Massnahmen hast du gar keine Zeit! Aber gerade wenn du unter Hochdruck stehst und dich überfordert fühlst, solltest du handeln. Es gibt einige Dinge, die du tun kannst – und die wirklich helfen.

Erst mal: Nimm dir frei. Kein Witz. Wenn dir alles über den Kopf wächst und du nicht mehr geradeaus denken kannst, ist eine Pause das Beste, was du jetzt für dich tun kannst.

Denn nur, wenn du die belastende Situation verlässt und Abstand gewinnst, kann die Stressreaktion abklingen. Du wirst sehen: Danach kannst du wieder klarer denken und arbeitest konzentrierter.

Kannst du den Stress reduzieren?

Natürlich schafft ein Gang um den Block die Ursachen von Langzeitstress nicht aus der Welt. Darum solltest du unbedingt einen Weg finden, den ungesunden Stress dauerhaft zu reduzieren.

Wenn Spannungen mit den Kollegen oder eine chaotische Arbeitsorganisation dir Stress machen, kannst du das Gespräch suchen. Du kannst Konflikte ansprechen, um mehr Zeit oder Unterstützung für die Aufgabe bitten oder öfter mal Nein sagen, wenn die Arbeitslast zu gross wird. Falls das Stressproblem nicht zu lösen ist, solltest du überlegen, ob du dich aus der Situation rausziehen kannst.

So erhöhst du deine Stresstoleranz

Immer ist es nicht möglich, dem Problem den Rücken zu kehren. Oft hast du keine Wahl. Dann musst du in Stresszeiten auf der Arbeit oder im Privatleben die Zähne zusammenbeissen und durchhalten.

Um dich für solche Phasen zu wappnen, kannst du deine Stresstoleranz erhöhen: Wenn du deine Psyche und deinen Körper stärkst, wirst du krisenfester und empfindest stressige Zeiten als weniger belastend.

  Do!

Gesteht dir ein, dass du unter Stress leidest. Bist du wirklich bereit, deinen stressigen Alltag zu verändern? Dann fang an, wenn nötig mit professioneller Hilfe.

Lerne Entspannungstechniken. Mediation, Atemübungen und Yoga wirken Wunder gegen Stress. Genau wie Lachen: Nimm dir jeden Tag 5 Minuten Zeit dafür (auch wenn dir nicht danach zumute ist).

Beweg dich. Ob Laufen, Schwimmen oder ein Mannschaftssport: Sport ist ein Wundermittel gegen Stress. Und halt dich auch im Alltag in Bewegung.

Gestalte deine Freizeit aktiv. Triff dich mit Freunden, geh aus, lerne eine neue Sprache – Interessen und soziale Kontakte machen dich stark gegen Stress.

Ernähr dich gesund. Gerade bei Stress braucht dein Körper extra viele Vitamine, Mineralstoffe und Flüssigkeit.

Plane im Voraus. Termine planen, genug Zeit für jede Aufgabe reservieren, Nein sagen: Wenn du deine Zeit im Griff hast, empfindest du weniger Stress.

Mach Pausen. Je gestresster du bist, desto schwerer fällt es dir, die Arbeit zu unterbrechen. Tu es trotzdem: Dein Körper braucht diese Erholung dringend, um dann wieder durchzustarten.

  Don’t!

Über den Stress stöhnen … tut mal gut, löst aber gar nichts. Wenn du was verändern willst, musst du aktiv werden.

Medikamente und Alkohol … mögen für einen kurzen Moment beruhigen. Aber sie bergen eine hohe Suchtgefahr und belasten deinen Körper zusätzlich.

Erschöpft aufs Sofa sinken … ist nach einem langen Tag  eine grosse Versuchung, der du widerstehen solltest: Wenn du im Job viel sitzt, nutze den Abend besser für einen Spaziergang.

Vor dem Fernseher chillen … ist auch keine gute Idee. Das passive Berieseln-Lassen hilft nicht gegen Stress.

Fast Food essen … spart vielleicht etwas Zeit. Aber du riskierst einen Mangel an wichtigen Mikronährstoffen, die dein Körper in Stressphasen besonders dringend braucht.

Irgendwie durchwursteln … scheint manchmal wie der einzige Weg. Aber wenn du den Überblick verlierst: Tritt einen Schritt zurück, atme durch – und geh die anstehende Aufgabe planvoll an.

Ohne Pause durcharbeiten … ist bei Stress eine typische Panikreaktion. Aber du nimmst dir damit die Chance, dich zu erholen – und danach viel konzentrierter arbeiten zu können.