Vitamine und Mineralstoffe

Vitamine und Mineralstoffe

Magnesium

Augenzucken? Muskelkrämpfe nach dem Sport? Diese Zeichen eines niedrigen Magnesiumspiegels kennst du sicher. Auch bei Stress spannen sich deine Muskeln an, dein Herz schlägt schneller, die Blutgefässe verengen sich. Dabei verbrauchst du Magnesium – gleichzeitig ist das Mineral ist ein körpereigenes Anti-Stress-Mittel.

Magnesium ist unter anderem beteiligt an der Signalübertragung zwischen Muskel- und Nervenzellen und an der Kontraktion der Muskeln – auch des Herzmuskels. Bei körperlicher oder nervlicher Anspannung steigt darum dein Magnesiumbedarf. Gleichzeitig macht Magnesium die Nerven weniger erregbar, wirkt der Freisetzung von Stresshormonen entgegen und sorgt für die Entspannung der Blutgefässe, sodass dein Blutdruck wieder sinken kann.

Magnesium hält den Stress in Schach

Das heisst: Damit die Stressreaktion wieder abklingen kann, brauchst du Magnesium. Entsprechend wirst du bei einem niedrigen Magnesiumspiegel nervös und reizbar, du fühlst dich müde und gleichzeitig ruhelos. Selbst Herzrhythmusstörungen können bei Magnesiummangel auftreten.

So sorgst du für eine ausreichende Magnesium-Zufuhr

Die gute Nachricht: Magnesium ist in vielen Lebensmitteln enthalten, zum Beispiel in Sonnenblumenkernen, Cashewnüssen und Haferflocken. Bestimmte Mineralwassersorten enthalten auch viel Magnesium. Wenn nervliche oder körperliche Belastungen – bei Stress am Arbeitsplatz oder wenn du viel Sport treibst – deinen Magnesiumbedarf erhöhen, kann dir ergänzend ein Supplement mit Magnesium helfen, den Mehrbedarf zu decken.

Referenzwert

So viel Magnesium brauchst du täglich

 

Die Schweizer Gesellschaft für Ernährung empfiehlt als Richtwert für Erwachsene ab 25 Jahren 300 bis 310 mg Magnesium / Tag für Frauen und 350 bis 400 mg für Männer.