Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen

Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen

Wenn dir Vitamine und Mineralstoffe fehlen

Du bist in letzter Zeit oft müde und unkonzentriert. Das liegt sicher am Stress, denkst du und hoffst, dass es dir besser geht, wenn das Projekt endlich abgeschlossen ist. Aber das Leistungstief könnte ein Warnzeichen sein, dass dein Körper nicht genügend Vitamine und Mineralstoffe bekommt.

Mangelernährung – die bekommt man doch nur durch eine einseitige Ernährung? Ja und nein. Ein Mangel entsteht immer dann, wenn der Bedarf höher ist als die Menge an Mikronährstoffen, die du täglich aufnimmst. Stress kann diese Balance empfindlich stören.

5 Warnzeichen

So merkst du, dass dir Mikronährstoffe fehlen

 

Nervosität

Konzentrationsschwäche

erhöhte Anfälligkeit für Infekte

Haarausfall

Muskelverspannungen

Ursachen

Diese Faktoren erhöhen deinen Vitaminbedarf

 

(Dauer-)Stress

einseitige Ernährung

intensiver Sport

Schwangerschaft und Stillzeit

Rauchen

verminderte Nährstoffaufnahme (z.B. durch eine Krankheit)

geringere Nahrungsaufnahme im Alter

Tatsache ist: Stress ist ein Vitaminfresser.

Wenn dein Körper in diesen Alarmzustand gerät, laufen viele Prozesse – Herzschlag, Blutdruck, Muskelspannung, die Signalübertragung im Nervensystem – auf Hochtouren. Jeder dieser Abläufe verbraucht Vitamine und Mineralstoffe. Vor allem B-Vitamine, Vitamin C, Magnesium, Zink und Calcium sind verstärkt im Einsatz, denn sie sind unmittelbar an der Stressreaktion beteiligt. Wenn du hier jetzt nicht den Nachschub steigerst, gerät dein Mikronährstoff-Haushalt aus dem Gleichgewicht – und du entwickelst einen Vitamin- und Mineralstoffmangel.

Vitaminmangel belastet deinen Körper.

Das bekommst du zu spüren: Du wirst nervös, kannst dich schlecht konzentrieren, hast verspannte Muskeln, wirst anfälliger für Infekte. Wenn du ohnehin schon körperlich oder nervlich unter Druck stehst, bedeutet diese Unterversorgung für deinen Körper zusätzlichen Stress.

Dauerstress? Unternimm was dagegen!

Wenn Stress deine Versorgung mit Mikronährstoffen aus dem Lot bringt, solltest du ihn schleunigst in den Griff bekommen: Dauerstress schlaucht deinen Körper und kann dich krank machen. Natürlich sind manche Stresszeiten unvermeidlich: Wichtige Prüfungen oder Anforderungen im Job kannst du nicht einfach aus dem Weg gehen.

So verhinderst du stressbedingten Vitaminmangel

In solchen Belastungsphasen achte darauf, dass du deine Zufuhr von Mikronährstoffen dem erhöhten Bedarf anpasst. Der erste Schritt: Widerstehe der Versuchung, zum Fast Food zu greifen: Viel frisches Obst und Gemüse ist das, was dein Körper bei Stress am dringendsten braucht. Damit keine Versorgungslücke entsteht, kann es ausserdem sinnvoll sein, Vitamine und Mineralstoffe ergänzend einzunehmen. Medizinisch kompetente Beratung, ob und welche Multivitamin- und Mineralstoffpräparate geeignet sind, erhältst du zum Beispiel in Deiner Apotheke oder Drogerie.

 

Gut versorgt mit viel Obst und Gemüse

Five a Day

 

Gemüse und Obst versorgen dich mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen. Die weltweit etablierte Faustformel für die empfohlene Menge lautet Five a Day: fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag. Laut Schweizer Gesellschaft für Ernährung solltest du pro Tag 600 g (5 x 120g) Obst und Gemüse essen.